Philippe Herlin  Finanzanalyst/Doktor Der Ökonomie

   

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Krise im Libanon: der IWF wusste seit 2016 vom drohenden Zusammenbruch des Bankensystems
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 14.10.2021 | Artikel 8725

Die Schweizer Tageszeitung Le Temps hat am 6. Oktober eine Information veröffentlicht, die nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die sie verdient. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wusste seit 2016, dass das libanesische Bankensystem zusammenbrechen würde, aber die Zentralbank und ihr Gouverneur Riad Salamé haben durchgesetzt, dass die 14 Seiten des Berichts, auf denen das drohende Desaster beschrieben wird, gestrichen wurden.

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Evergrande, das „chinesische Lehman Brothers“?
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 16.09.2021 | Artikel 14294

Evergrande, das wichtigste Immobilienunternehmen Chinas, beschäftigt 200.000 direkte Angestellte und schafft indirekt Arbeit für 3,8 Millionen Personen. Problem: Das Unternehmen ist pleite und hat am 14. September bekanntgegeben, dass eine Insolvenz droht. Evergrande wird von einer Schuldenlast von 260 Milliarden Euro erdrückt, muss aber noch 1,4 Millionen Wohnungen im Gesamtwert von 170 Milliarden Euro fertigstellen.

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Achtung: Einbruch der Realzinsen
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 02.09.2021 | Artikel 26152

Die Notenbanker sind in der Sackgasse und dazu verdammt, dem Wertverlust ihrer Währungen tatenlos zuzuschauen, in der Hoffnung, dass die Inflation „temporär“ bleibt. Die Lage wird sich folglich weiter zuspitzen und vielleicht erleben wir eines Tages wirklich Realzinsen von -10 %, wie in meinem fiktiven Beispiel (das entspräche dann einer Halbierung der Kaufkraft in nur sieben Jahren). Das Geld- und Währungssystem wird jedoch zweifellos schon früher implodieren.

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Gold bringt mindestens 8 % pro Jahr ein: Wer kann das toppen?
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 24.06.2021 | Artikel 17084

Wir beobachten eine durchschnittliche Performance von +8,17 % pro Jahr und von +8,69 % in den letzten zwanzig Jahren. Kein anderer liquider Vermögenswert (der sich schnell und einfach verkaufen lässt) hat sich über einen so langen Zeitraum so gut entwickelt. Es wird berichtet, dass ein Investment mit einem jährlichen Gewinn von +7,18 % das eingesetzte Kapital in zehn Jahren verdoppelt. Folglich haben Goldinvestoren ihr Kapital im Durchschnitt alle zehn Jahre mehr als verdoppelt, und das während eines halben Jahrhunderts!

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„Corona-schulden“ komplett von der EZB aufgekauft – EU schickt die Finanzkavallerie
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 26.11.2020 | Artikel 39112

Wie wir sehen befinden sich die Staatsschulden nun also auf den Konten der EZB, entweder durch direkte Käufe oder auf indirektem Wege (als Sicherheit für liquide Mittel, die an die Geschäftsbanken verliehen wurden). Die Schlange beißt sich in den eigenen Schwanz und das staatliche Haushaltsdefizit wird praktisch gänzlich von der Zentralbank finanziert: Die Geldmenge explodiert, die drohende Inflation rückt näher…

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Gold – die erprobte Währung des Vertrauens
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 01.10.2020 | Artikel 26790

Der Hauptfaktor ist das zunehmende Misstrauen gegenüber den Währungen. Die Zentralbanken lassen ihre Druckerpressen auf Hochtouren laufen, während die Produktion realer Güter im Zuge der Gesundheitskrise abnimmt. Was ist dieses Geld also wert? Was sind die wichtigsten Währungen, der Dollar, der Euro, der Yen, der Yuan wirklich wert? Die Investoren besinnen sich zurück auf Gold, die uralte, erprobte Währung des Vertrauens.

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Und wenn die Verschuldung in Wirklichkeit egal ist? Ist das realistisch?
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 24.08.2020 | Artikel 52167

Was, wenn die Verschuldung gar kein ernsthaftes Problem darstellt? Wenn die weltweite Schuldenexplosion seit dem Beginn der Coronakrise keinerlei schädliche Folgen hat? Wenn wir vielleicht sogar einen Teil der Schulden wieder loswerden könnten, ohne uns dabei Schaden zuzufügen? Das ist das Litanei derjenigen, die für immer höhere Staatsausgaben plädieren, die glauben, dass nur dies uns aus der festgefahrenen Situation retten kann, dass wir einfach weiter Geld drucken müssen.

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Hohes Risiko für europäische Banken in der aktuellen Krise
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 27.05.2020 | Artikel 32878

Inwieweit werden die europäischen Banken der aktuellen Krise widerstehen können? Das ist eine entscheidende Frage, denn auf die Rezession, die wir derzeit erleben, könnte eine Bankenkrise folgen, die die Wirtschaft noch viel härter treffen würde. Eine Studie des führenden französischen Wirtschaftsforschungsinstituts CEPII mit dem Titel „Europäische Banken und der Covid-19-Crash-Test“ wirft ein interessantes Licht auf dieses Thema.

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Gold, der Gewinner der Coronavirus-Krise
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 13.05.2020 | Artikel 36120

Gold wird der einzige Gewinner der aktuellen Krise sein. Dies ist die Meinung der Research-Abteilung der Bank Natixis und damit eher ungewöhnlich, da die Finanzinstitutionen selten positive Worte zu dem Edelmetall zu verlieren haben. Immerhin macht gerade Gold es möglich, sich von den Fesseln des Finanzsystems zu befreien.

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Vom Coronavirus zum Inflationsvirus
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 16.04.2020 | Artikel 32887

Mit dem plötzlichen Einbruch der Wirtschaftsleistung und der beispiellos hohen Geldmenge, die sich nun im Umlauf befindet, beginnt ein Szenario, das wir bereits am 6. Februar analysierten: Geld drucken + Rückgang der Wirtschaftsleistung = Hyperinflation. Beide Mechanismen sind unserer Ansicht nach nötig für einen unkontrollierten Preisanstieg. Die Voraussetzungen sind nun gegeben; das Inflationsvirus kommt.

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Wie die Zentralbanken die Zombifizierung der Wirtschaft verstärken
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 02.04.2020 | Artikel 27489

Angesichts der Coronavirus-Krise haben die Zentralbanken in den Modus „offene Bar“ umgeschaltet: Die Federal Reserve hat in den Vereinigten Staaten am 3. März eine Finanzspritze von 1,5 Billionen Dollar angekündigt, zusammen mit einer Senkung des Leitzinses auf 0%, während die europäische Zentralbank am 19. März mit der Vorstellung eines 750 Milliarden Euro schweren Notfallplans nachfolgte. Außerdem wurde deutlich gemacht, dass dies keineswegs alles gewesen sein muss. Von nun an sind “keine Grenzen“ gesetzt.

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Sind die europäischen Banken die nächsten Opfer des Coronavirus?
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 19.03.2020 | Artikel 35165

Wir haben lange nach dem Schwachpunkt des Jahr für Jahr weiter anwachsenden Schuldenberges gesucht, der bereits erschreckende Ausmaße angenommen hatte. Zusammengerechnet entsprechen die globalen staatlichen und privaten Schulden etwa dem Dreifachen des Welt-BIPs. Was könnte einen mit der Subprime-Krise von 2008 vergleichbaren Crash auslösen? Wie wir sehen war es ein Schwarzer Schwan, ein Ereignis außerhalb der Wirtschaft, welches alles auf den Kopf stellte: das Coronavirus.

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Rückkehr der Inflation: ein neues Szenario (Coronavirus und andere schwarze Schwäne)
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 06.02.2020 | Artikel 32332

„Was könnte der Grund für höhere Inflationsraten sein?“, fragten wir uns im vorherigen Artikel über steigende Energiekosten. Heute wollen wir angesichts der jüngsten Ereignisse eine weitere mögliche Ursache erforschen. Wenn wir uns in der Welt und in der Geschichte umsehen, scheint es, als würden steigende Preise nicht allein von der Währungspolitik und der Stimmung im Land ausgelöst.

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Was, wenn der Kampf gegen den Klimawandel zur Rückkehr der Inflation führt?
Veröffentlicht von Philippe Herlin | 23.01.2020 | Artikel 24831

Was könnte die Inflation möglicherweise wieder anfachen? Das ist DIE Frage, die sich Finanzmarktakteure, Großinvestoren, Entscheidungsträger der Geld- und Währungspolitik und auch die ganz normalen Sparer stellen. Sollte die Inflation zurückkehren, wäre es vorbei mit der Nullzinspolitik und die gesamte Finanzlandschaft würde sich radikal ändern.

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