Die Ursache von Hyperinflation wird von den meisten nicht verstanden. Viele meinen, es könne keine Hyperinflation geben, da die Vermögenspreise jetzt unter Druck gerieten, zudem gäbe es keine nachfragegetriebene Inflation, weil die meisten Menschen derzeit nur sehr wenig Geld hätten.

Kaum jemand versteht, dass Hyperinflation ein „währungsgetriebenes“ Ereignis ist. Es entsteht nicht infolge steigender Preise. Hyperinflation kommt von einer Implosion des Wertes einer Währung. Historisch betrachtet, war bei jeder Hyperinflation ein Zusammenbruch der Währung die Ursache. Und was führt zum Zusammenbruch einer Währung? Genau das, was gerade auf der ganzen Welt passiert: unbegrenzte Geldschöpfung und Kreditexpansion. Die ganze Welt – allen voran die Fed und die EZB – erweitern derzeit Kreditsummen, Zuschüsse und Garantien für Unternehmen und Individuen. Die Staatsdefizite steigen sprunghaft an, während Steuereinnahmen wegbrechen und Ausgaben rapide steigen. Folglich wird auch der Staat Geld schöpfen müssen, um die galoppierenden Defizite finanzieren zu können. Das wird unausweichlich Bankrotte zur Folge haben, auch wenn es kaum eine Nation zugeben will.

US-VERSCHULDUNG VERDOPPELT SICH ALLE 8 JAHRE

Den folgenden Schulden-Chart zeigte ich zum ersten Mal Ende 2017, als Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Ich prognostizierte damals, dass die US-Verschuldung gegen Ende 2021 einen Stand von 28 Billionen $ erreichen und sich bis 2028 auf 40 Billionen $ verdoppelt haben würde. Ein solches Schuldenwachstum schien damals noch unglaublich. Doch kaum jemand beschäftigt sich mit Geschichte und lernt aus der Vergangenheit.

 

 

Wir müssen nur auf den Regierungsantritt von US-Präsident Reagan im Jahr 1981 zurückblicken. Seit 1981 haben sich die US-Bundesschulden im Durchschnitt alle 8 Jahre verdoppelt, unweigerlich. Obama verdoppelte die Verschuldung während seiner Amtszeit von 10 auf 20 Billionen $. Folglich steht die Annahme, dass die US-Verschuldung 8 Jahre später, 2025, bei 40 Billionen $ stehen wird, voll und ganz im Einklang mit den historischen Entwicklungen.

Noch vor ein paar Monaten schien es vollkommen unmöglich, dass solch hohe Schuldenstände erreicht werden könnten. Doch heute sieht es ganz so aus, als könnten diese Zahlen sehr deutlich überschritten werden, besonders die Zahl von 40 Billionen $ für 2025. Es überrascht mich nicht! Denn wenn man solche Prognosen macht, weiß man, dass es immer unvorhergesehene Ereignisse gibt, die eintreten werden, um diese Prognose zu erfüllen. Und das Ende der größten Asset- und Schuldenblase der Geschichte musste mit einem unerwarteten Ereignis enden.

Im unteren Teil des Diagramms sieht man die Steuereinnahmen der USA. 1981 lagen sie bei 0,6 Billionen $. Aktuell sind es 3,4 Billionen $. In Anbetracht der aktuellen Situation in den USA ist es wahrscheinlich, dass es zu einem Einbruch der Steuereinnahmen – und folglich zu weiter steigenden Defiziten – kommen wird. Doch selbst beim jetzigen Stand von 3,4 Billionen $ sind die Steuereinnahmen seit 1981 nicht ganz um das 6-fache gestiegen, während die Verschuldung um das 31-fache anwuchs.

Wenn das Bankensystem angesichts von Schuldenausfällen, implodierenden Vermögenspreisen und einem sich in Luft auflösenden, 2 Billiarden $ schweren Derivatemarkt unter Druck gerät, werden die USA mit einer schrecklichen ökonomischen wie sozialen Situation konfrontiert sein.

Angesichts fallender Steuereinnahmen sowie galoppierender Schulden und Defizite befinden sich die USA ganz klar auf dem Weg in die Insolvenz und den Bankrott.

WIR BETRACHTEN HIER ALSO DIE FINANZEN EINES BANKROTTEN STAATS. Zusätzliche Schöpfung von wertlosen Dollars wird die Problemlage unter keinen Umständen beheben. Sie wird allein zu einem Einbruch des Dollars und einer Implosion der US-Schulden führen. HIER HABEN WIR ALSO DIE HYPERINFLATION!

Die USA werden damit aber nicht allein stehen. Ein ähnliches Schicksal werden leider auch die EU (die Europäische Uneinigkeit) und viele andere Nationen erleiden. Eine bankrotte Welt ist das unausweichliche Resultat des unverantwortlichen Handelns, das Zentralbanken und Regierungen seit 100 Jahren betreiben.

Voltaire sagte schon 1729:

PAPIERGELD WIRD WIEDER SEINEN INTRINSISCHEN WERT ERREICHEN – NULL

In der Tabelle unten findet man die Entwicklung aller großen Währungen seit der Gründung der Fed 1913. Die Linie bei 100 ist Gold, das für stabile Kaufkraft steht. In den vergangenen 100 Jahren sind alle großen Währungen um 97-99% gegenüber Gold gefallen.

 

 

ALLE GROSSEN WÄHRUNGEN MIT 82 %-87 % WERTVERLUST IN DIESEM JAHRHUNDERT

Für die Betrachtung jüngerer Entwicklungen zeigt die Tabelle unten jetzt die Währungsverluste seit 1971 und 2000. Seit 1971 stehen alle Währungen, dank der Aufhebung der Gold-Dollar-Bindung durch Nixon, mit 98-99 % im Minus – mit Ausnahme des Schweizer Franken und des Yen.

 

 

Kaum jemand weiß, dass alle großen Währungen – außer dem Schweizer Franken – seit 2000 einen Wertverlust von 82-87 % zu verzeichnen haben. In realer Kaufkraft gemessen, bedeutet das, dass die Währungen der industrialisierten Länder mehr als 4/5 ihres Werts verloren haben. Die finale Abwärtsbewegung im Kontext der Zerstörung des aktuellen Geldsystems begann als vor 20 Jahren. Ausgehend von 2020 werden wir in den kommenden 1-3 Jahren nun die finale Zerstörung mit dem Rückfall auf null erleben.

100 % WERTVERLUST FÜR DIE MEISTEN WÄHRUNGEN IN DEN NÄCHSTEN JAHREN

Man darf dabei nicht vergessen, dass der finale Sturz in die Tiefe mit einem 100 %igen Verfall des heutigen Werts von Dollar, Euro, Yen etc. einhergehen wird. Schon immer war klar, dass auch das derzeitige Geldsystem so wie alle anderen bisherigen Systeme enden würde, denn: Keine einzige Währung hat jemals intakt überleben können, mit Ausnahme von Gold. Und die Zentralbanken der Welt haben jetzt den Prozess ins Rollen gebracht, der zum Untergang des uns heute bekannten Papiergelds führen wird.

Die Fakten und Tabellen in diesem Artikel sind unanfechtbar. Die Botschaft könnte deutlicher nicht sein.

Dennoch haben heutzutage die meisten Menschen kein Gold, denn nur 0,5 % der globalen Finanzanlagen sind aktuell in physischem Gold investiert.

Wie schon in vielen meiner Artikel beschrieben wurde, werden Aktien, Anleihen und Immobilien in den nächsten Jahren effektiv zwischen 90 % und 99 % ihres Wertes verlieren – gegenüber Gold. Und Papiergeld wird 100 % verlieren.

LETZTE CHANCE ZUR RETTUNG IHRES VERMÖGENS

Anleger, die jetzt nicht sofort handeln, werden den größten Teil ihrer angelegten Vermögenswerte verlieren. Wer schuldenfreies Grund- und Immobilieneigentum hat, dem bleibt zumindest noch etwas, allerdings nichts, was zukünftig als Investment betrachtet werden kann. Doch leider werden die meisten Anleger mit konventionellen Anlagen, wie Aktien und Anleihen, wie versteinert warten, in der Hoffnung, dass sie auch diesmal von Zentralbanken und Regierungen gerettet werden. Aber dazu wird es diesmal nicht kommen, denn ein Schuldenproblem lässt sich durch mehr wertlose Schulden nicht lösen. Also: Ich bitte Sie dringend, jetzt zu handeln!

An den Aktienmärkten wird es sehr bald zum nächsten Abwärtstrend im Rahmen des säkularen Abschwungs kommen, der vor ein paar Wochen begonnen hat. Es bleibt Ihnen also noch ein kleines Zeitfenster, um zu Kursen auszusteigen, die in nur wenigen Monaten schon als fantastisch gelten werden.

Gold ist jetzt in die Beschleunigungsphase eingetreten und hat in den meisten Währungen neue Hochs markiert, außer in US-Dollar. Das Hoch von 2011 bei 1.920 $ wird in Kürze erreicht werden – auf dem Weg zu viel, viel höheren Ständen.

Die drei größten Goldraffinerien der Welt im Schweizer Kanton Tessin haben jetzt wieder den Betrieb aufgenommen – allerdings nur mit einer Auslastung von 25 %. Es wird also nur sehr wenig physisches Gold verfügbar sein. Unser Unternehmen kommt immer noch an Gold, allerdings wird die knappe Angebotssituation zu schnell steigenden Preisen und Spread-Ausweitungen führen.

Und vergessen Sie nicht: Sie halten Gold nicht für illusorische Gewinne in Papiergeld. Physisches Gold, und nur dieses!, ist eine Lebensversicherung gegen einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft und des Geldsystems.