Scott Minerd, CIO beim Vermögensverwalter "Guggenheim Partners", hat für Gold ein Kursziel von 10.000 US-Dollar ausgerufen. Gleichzeitig gab Russland bekannt, dass der eigene Staatsfonds wieder verstärkt in Gold investieren wird. Zwei spannende Entwicklungen, die Sebastian Hell heute in seinem aktuellen Video thematisiert.

Als Chief Investment Officer ist Scott Minerd für die Verwaltung von Assets in Höhe von rund 250 Mrd. USD maßgeblich mitverantwortlich und sieht enormes Aufwärtspotential für das gelbe Metall. Der Grund: Eine Sektorrotation weg von den Kryptowährungen und hin zu den Edelmetallen. Das Geld, das im Zuge der derzeitigen Korrektur aus den Kryptomärkten abgezogen wird, ist angesichts der steigenden Inflation auf der Suche nach einer passenden Anlagealternative. Die Zuflüsse seitens institutioneller Anleger könnten Minerd zufolge einen exponentiellen Kursanstieg am Goldmarkt auslösen. Auch Silber werde davon profitieren und Gold letztlich outperformen.

Weitere Neuigkeiten vom Goldmarkt kommen heute aus Russland. Bekanntermaßen hat die Zentralbank des Landes jahrelang beständig ihre offiziellen Goldreserven erhöht, die heute die fünftgrößten weltweit sind, bevor sie im letzten Jahr überraschend bekanntgab, dass die Goldkäufe vorerst eingestellt werden. Doch künftig könnte ein Staatsfonds als großer Käufer auftreten und die Nachfrage nach physischem Gold unterstützen. Der Fonds hat demnach kürzlich die Genehmigung für Goldinvestitionen und den Aufbau eigener Bestände erhalten.

Warum setzt Russland überhaupt auf den starken Ausbau seiner Goldreserven? Der ehemalige Vorsitzende der Zentralbank äußerte sich 2016 folgendermaßen dazu: „Russland erhöht seine Goldbestände, weil Gold eine Vermögensreserve ist, die frei von rechtlichen und politischen Risiken ist“.


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