Das Datenanalyseunternehmen Palantir Technologies hat 100-Unzen-Goldbarren im Wert von 50,7 Millionen $ erworben, wie aus den finanziellen Quartalsergebnissen des Unternehmens von 12. August hervorgeht. Zudem wurden auch Investitionen in Startups und SPACs getätigt. Barron's hatte zuerst darüber berichtet.

 

"Palantir kauft Goldbarren im Wert von 50,7 Mio. $, akzeptiert Zahlungen in Gold."

 

Das in Denver ansässige akzeptiert Gold zudem als Zahlungsmittel. Der COO Shyam Sankar erklärte gegenüber Bloomberg, dass die Akzeptanz eher ungewöhnlicher Zahlungsmittel „eine Weltanschauung reflektiert“.

„Man muss auf eine Zukunft mit mehr Black-Swan-Ereignissen vorbereitet sein“, fügte Sankar hinzu.

Die Goldbarren von Palantir werden den Angaben zufolge an einem sicheren Ort im Nordosten der USA verwahrt. „Das Unternehmen hat die Möglichkeit, die Goldbarren nach angemessener Vorankündigung jederzeit physisch in Besitz zu nehmen“, schrieb Palantir im Quartalsbericht.

Das von Milliardär Peter Thiel mitgegründete Unternehmen hat sich eine Reputation als geheimer Lieferant für staatliche Spionagetechnologie erarbeitet, indem es Vollzugsbehörden und Militärklienten weltweit die nötigen Tools liefert.

Die für das zweite Quartal gemeldeten Einnahmen übertrafen die Schätzungen der Analysten: In den drei Monaten konnte das Unternehmen 62 Geschäfte mit einem Umfang von jeweils mindestens 1 Mio. $ abschließen. Davon hatten 21 einen Wert von mehr als 10 Mio. $ und 30 einen Wert von mehr als 5 Mio. $.

 

"Das weltweit für seine Sicherheitssoftware anerkannte Unternehmen Palantir akzeptiert Gold als Bezahlung, um sich gegen Schwarze Schwäne abzusichern.

Moral Hazard ist überall.

Deswegen verlassen sich Regierungen und mächtige Unternehmen auf sie – sie wissen, was los ist."