Gold gewinnt für die europäischen Rentenfonds an Bedeutung, wie eine neue Studie zeigt. Demzufolge planen viele Fonds eine Ausweitung ihrer Goldbestände in den kommenden Monaten.

Eine Umfrage unter 150 europäischen Pensionskassen mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt mehr als 200 Milliarden USD fand heraus, dass drei Viertel von ihnen ihre Goldallokationen im Laufe der nächsten 12 Monate erhöhen wollen.

Auf der anderen Seite gaben nur 5 % der teilnehmenden Fonds an, dass sie die Gewichtung des Edelmetalls in ihren Portfolios verringern würden.

Von den Rentenfonds, die ihren Goldanteil steigern wollen, gaben 75 % an, dass es dank börsengehandelter Produkte wie Gold-ETFs und -ETCs einfacher und günstiger geworden sei, in das Edelmetall zu investieren. 73 % sagten, dass Gold für Investoren eine zunehmend attraktivere Möglichkeit zur Diversifizierung der Anlagen biete.

Die meisten Fonds (71 %) sehen in Gold außerdem eine gute Absicherung gegen Wertverluste des US-Dollars und einen Inflationsschutz (67 %). 13 % nannten den steigenden Goldpreis infolge verbesserter Fundamentaldaten als Grund für weitere Investitionen.

Die Studie war von Global Palladium Fund Exchange Traded Commodities in Auftrag gegeben worden, welche von MMC Norilsk Nickel gegründet und von NTree International vermarktet und vertrieben werden. Die sechs ETCs von GPF auf Kupfer, Nickel, Silber, Gold, Platin und Palladium sind an der LSE, der Deutschen Börse, der Borsa Italiana und der Schweizer Börse SIX gelistet.